Kopfschmerzphase

Die Kopfschmerzphase nach einer Migräneattacke tritt in den meisten Fällen halbseitig im Bereich der Stirn, Schläfen und Augen auf. Sie zeichnet sich durch einen klopfenden Schmerz, welcher bei körperlicher Anstrengung stärker wird, aus. In dieser Phase benötigt der Leidende Ruhe und Schlaf, in einem dunklen Raum.

Neben den pochenden Schmerzen im Kopf klagen die Betroffenen über:

- fehlender Appetit
- Erbrechen
- Übelkeit
- Lichtempfindlichkeit
- Lärmempfindlichkeit

Die Kopfschmerzphase dauert zwischen 60 Minuten und bis zu drei Tagen und ist abhängig von Patienten und der jeweiligen Migräneform. Während dieser Phase, ertragen die Betroffenen Lärm und Licht sehr schlecht, denn dadurch verstärken sich die Kopfschmerzen. Bei Kindern treten die Kopfschmerzen beidseitig, in der Stirn-, Augen und Schläfenpartie auf.
Die Symptome ähneln den der Erwachsenen sehr, hinzukommen Schwindel und Gleichgewichtsstörungen.

Nach der Kopfschmerzphase beginnt die Rückbildungsphase. Diese dauert etwa einen Tag, die Kopfschmerzen werden in dieser Phase immer weniger. Außerdem sind die Patienten in dieser Phase oftmals angespannt und müde.

Auslösende Faktoren-

In den letzten 40 Jahren, haben die Fälle von Migräne um zwei bis drei Prozent zugenommen.
Es wird angenommen, dass der Lebensstil sowie allgemeine Umweltfaktoren eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Migräne spielen.

Zu den häufigsten Auslösern zählen:

- Schlafmangel, unregelmäßige Schlaf- und Ruhezeiten
- zu viel Schlaf
- Umweltfaktoren

Bei manchen Menschen lässt sich eine sogenannte "Wochenendmigräne" feststellen, diese beginnt nach einer stressigen Woche, sobald der Betroffene in die Ruhephase übergeht.
Außerdem reagieren viele Menschen auf Wetterschwankungen mit Migräne. Schlechtes Wetter vor allem mit viel Regen löst bei zahlreichen Bürgern heftige Kopfschmerzen aus.

Frauen geben als Auslöser oftmals hormonelle Schwankungen, die orale Verhütung (Anti-Baby-Pille) und den natürlichen Menstruationszyklus, an. Dabei treten bei vielen Migränepatientinnen, Migräneattacken zwischen dem Eisprung und der nächsten Periode oder während der Einnahmefreizeit bei der oralen Empfängnisverhütung, ein. Etwa zwei Drittel aller Migränepatienten geben bestimmte Lebens- bzw. Genussmittel als Migräneauslöser an. An erster Stelle steht dabei Alkohol. Außerdem werden Rotwein, Süßigkeiten (vor allem Schokolade), Milchprodukte (vor allem Käse) und Kaffee als Auslöser genannt. Bestimmte Medikamente, wie Stickstoffmonoxid freisetzende Wirkstoffe können Migräne auslösen.

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