Welchen Einfluss hat die Ernährung auf die Gallengesundheit?

Bei manchen Gewürzen ist Vorsicht geboten. Kurkuma ist solch ein Gewürz. Denn sofern eine Gallenblasentzündung vorliegt, kann dies die Gallenblase stimulieren. Damit werden die Probleme meist noch viel größer gemacht, als sie am Anfang waren. Schuld ist das in der Kurkuma enthaltene Curcumin. Fakt ist, dass durch die richtige Ernährung verhindert werden kann, dass sich Gallensteine und Co. bilden. Doch wie sieht die perfekte Gallenblasen-Ernährungsvorsorge aus? Hauptsächlich ist es der Zucker in Schokolade, Pfannkuchen der den größten Schaden anrichtet. Da ist es sinnvoller, gleich zu Äpfeln, oder jenen Lebensmitteln zu greifen, die auf natürlichen Süßstoff setzen. Denn dieser ist weitaus unbedenklicher. Auch kann es sich immer lohnen, auf fettarme Produkte zurückzugreifen.

Ruhig mal den Ernährungsplan umstellen

Besonders deutlich wird das bei der Einnahme von Milch und Butter. Statt der 3,5 Prozent Fett Milch, ruhig mal zu der 1,5 Prozent Milch greifen. Das hält nicht nur fitter, sondern schont auch die Gallenblase. Gleiches gilt für Fleisch. Wichtig ist hierbei nicht zu fettig zu essen. Es gibt genug mageres Fleisch auf dem Markt, welches sich als echte Ergänzung etablieren kann. Am besten werden auch gleich alle fettreichen Käsesorten wie auch Schlagsahne vom Speiseplan gestrichen. Leider sind es auch ein paar Fischsorten, die vermehrt einen schlechten Ruf haben, weil sie einen hohen Fettanteil aufweisen. Zwar sind Kohlenhydrate nicht schädlich, jedoch sollte auch hierbei nicht übertrieben werden. Zu viel vom guten Kohlenhydrat kann erhebliche Schäden in der Gallenblase verursachen. Dies führt so weit, dass sich vermehrt Gallensteine bilden. Es ist daher schon beim Brot wichtig, auf eine gute Ernährung zu achten. Frisches Brot ist immer besser, als aufgebackenes Brot. Falls nicht auf Gewürze verzichtet werden kann, gibt es eine Wunderwaffe unter den Gewürzen. Kaum ein Gewürz ist besser für die Galle geeignet, als Rosmarin. Denn es fördert die Entgiftung. Und was könnte besser für die Galle sein, als eine Entlastung? Generell können auch andere Gewürze verwendet werden, die die Fettverdauung ankurbeln, wie etwa Löwenzahn und Minze. Allerdings gilt auch hierbei der Grundsatz, alles in Maßen. Sofern schon Gallenprobleme aufgetreten oder noch vorhanden sind, ist es wichtig, auf Johannisbeeren zu verzichten. Zwiebeln, Sauerkraut und auch Paprika sollten von nun an nur noch selten auf dem Speiseplan stehen. Auch kann es sich beim Kaffee lohnen, auf magenschonende Varianten zurückzugreifen. Am besten auf Kaffee ohne Koffein setzen. Gut ist, wenn stattdessen auf Kräutertees gesetzt wird. Alkohol hingegen ist wie Gift für Galle. Auf diesen sollte komplett verzichtet werden. Um die Gallenblase zu schonen, ist es wichtig, mehrere kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen, als nur wenige Große. Dann steht einer gesunden Gallenblase nichts mehr im Weg. Der beste Weg sich vor Gallenblasenkrankheiten zu schützen ist immer noch der, sie gar nicht erst entstehen zu lassen.

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