Volkskrankheit Migräne: Ursachen und Behandlung dieser Krankheit

Es ist schmerzhaft und stört in der Konzentration und Leistungsfähigkeit, die Rede ist von Kopfschmerzen. Doch Kopfschmerzen sind nicht gleich Kopfschmerzen, hier gibt es auch noch eine Steigerung, nämlich die Migräne. Rund 60 Prozent der Menschen in Deutschland sind regelmäßig von Kopfschmerzen oder von Migräne betroffen. Doch man muss aufpassen, es handelt sich hier um unterschiedliche Erkrankungen. Bei beiden Erkrankungen schmerzt der Kopf. Doch gerade bei einer Migräne kann die Ausprägung vom Schmerz noch wesentlich intensiver sein, als dieses zum Beispiel bei normalen Kopfschmerzen der Fall ist.

Pulsierender Schmerz bei einer Migräne

Viele Betroffene von einer Migräne sprechen von einem starken pulsierenden Schmerz. Er ist kaum auszuhalten, sodass Betroffene oftmals bei einer Migräne nicht mehr leistungsfähig sind und sich ausruhen müssen. Zumal sich Kopfschmerzen und Migräne hier auch noch in einem weiteren Punkt unterscheiden, nämlich bei den Nebenfolgen. Bei einer Migräne hat man nicht nur starke Schmerzen im Kopf, vielmehr kann es hier auch zu Übelkeit, zum Erbrechen und letztlich zu einer starken Empfindlichkeit für Lärm und Licht kommen. Bei besonders schweren Formen der Migräne, kann es zudem auch zu Störungen beim Sehen, bei der Sprache, Schwindelgefühle und auch zu Lähmungen kommen. Kommt es zu einer Migräne, kann diese unterschiedlich stark verlaufen. Die Stärke der Migräne hat auch wesentlichen Einfluss darauf, wie lange sie andauert. Grundsätzlich kann eine Migräne zwischen wenigen Stunden bis hin zu drei Tage andauern.

Ursachen für eine Migräne

Die Ursache für eine Migräne kann sehr vielfältig sein. Typische Faktoren die aber eine Migräne auslösen können, sind zum Beispiel viel Stress im Berufs- oder Privatleben, ein Schlafmangel sowie keine geregelten Tagesabläufe. Gerade wer Schicht arbeitet und damit immer wieder zu unterschiedlichen Zeiten schläft und arbeitet, ist häufig von Erkrankungen wie der Migräne betroffen. Migräne kann aber auch anderweitig Ursachen haben und ausgelöst werden. So zum Beispiel wenn man einen Volumenmangel hat, man also zu wenig getrunken hat. Bei Frauen kann auch die Menstruation eine Migräne auslösen. Wie man daran aber erkennen kann, gibt es eine ganze Reihe von Ursachen. Gerade wer häufig unter Kopfschmerzen leidet oder sogar eine Migräne bei sich vermutet, der sollte einen Arzt aufsuchen. Um vor allem abklären zu können, um was es sich im Detail handelt und was die Ursache ist. Denn schließlich kann es für starke Kopfschmerzen auch andere Ursachen geben, so zum Beispiel einen Hirntumor. Solche schwere Erkrankungen gilt es auszuschließen. Wurde eine Diagnose gestellt, geht es an die Behandlung. Die Behandlung bei eienr Migräne zielt auf zwei Bereiche ab. Der erste Bereich der Behandlung ist die Linderung der Schmerzen bei einer Migräne. Hierzu können von den Betroffenen entsprechende Medikamente eingenommen werden. Diese sollen die Schmerzen lindern, aber auch andere Nebenfolgen wie zum Beispiel Übelkeit und Erbrechen unterbinden. Der zweite Bereich der Behandlung zielt auf die Häufigkeit der Migräne ab. Hier kommen ebenfalls Medikamente zum Einsatz, aber zum Beispiel auch Entspannungsübungen oder Ratschläge zum Lebensstil. je nachdem was der Auslöser für die Migräne ist, soll durch diese Ansätze die Häufigkeit von Attacken begrenzt werden.

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